Achtsamkeit

„Wenn wir wirklich lebendig sind, ist alles, was wir tun oder spüren, ein Wunder.
Achtsamkeit zu üben bedeutet, zum Leben im gegenwärtigen Augenblick zurückzukehren.“

Thich Nhat Hahn

Unser rasantes Leben lässt uns eine Aufgabe nach der anderen erledigen.

Leider geht uns dabei oft der Blick auf unsere Gefühle und Gedanken verloren. So manches kleine positive Erlebniss rauscht an uns vorbei, ohne richtig wahrgenommen zu werden. Wenn wir unser Lebenstempo drosseln, dann leben wir intensiver im gegenwärtigen Moment. Das macht uns zufrieden und gelassen.

Wenn du achtsam bist, dann intensivierst du deine Aufmerksamkeit auf dich, deine Gefühle, Gedanken und deinen Körper. Du nimmst deine Umwelt intensiv wahr. Du nimmst die Dinge so an wie sie sind, ohne sie zu bewerten. Dies führt zu Gelassenheit und bringt dich in die richtige Balance.

Achtsamkeitsmeditation

Die Basis der Achtsamkeit bildet die Achtsamkeitsmeditation. Mit dieser werden Gedanken, Gefühle, Affekte und Körperempfindungen vorurteilsfrei und aufmerksam wahrgenommen.

Einen entscheidenen Einfluss hatte hierbei die Arbeit von Jon-Kabat-Zinn, der Achtsamkeitstechniken (inzwischen bekannt als achtsamkeitsbasierte Stressreduktion oder MBSR) zunächst bei chronischen Schmerzen einsetzte. Seitdem nahm das Forschungsinteresse an dem Thema stetig zu und es wurden auch verschiedene andere (überwiegend kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte) Therapieansätze entwickelt, die Achtsamkeitstechniken einsetzen.

Besonders im Zusammenhang mit Arbeitsstress und Burnout hat sich die Achtsamkeitsmeditation als effektive Methode erwiesen.